Der Mokassin hat alles, was man sich wünscht: Er passt zur Jeans wie zur Anzughose und lässt sich ohne Schnürsenkel anziehen. Trotzdem haben ihn viele Frauen nach einem ersten, zu harten Paar aufgegeben, das an der Ferse rieb oder die Fußsohlen ermüdete. Die gute Nachricht: Einen bequemen Mokassin gibt es. Hier sind die sechs Kriterien, die Sie vor dem Kauf prüfen sollten.
Das Wichtigste
- Eine dicke, flexible Sohle ermüdet weniger als eine dünne, steife.
- Die Ferse ist die empfindliche Stelle: Ein weicher oder offener Rücken verhindert Blasen.
- Ein Material, das vom ersten Tag an weich ist, ist besser als Leder, das man „einlaufen“ muss.
- Die richtige Größe prüft man in Zentimetern, nicht nur an der gewohnten Zahl.
1. Eine dicke, flexible Sohle
Viele klassische Mokassins haben eine sehr dünne Sohle: elegant, aber man spürt jeden Pflasterstein. Zum Laufen in der Stadt oder langen Stehen suchen Sie eine Gummisohle von einigen Millimetern, die sich in der Hand biegen lässt. Eine Profilsohle gibt zusätzlich Halt auf nassem Boden. Details in bequeme Sohle: die 5 Kriterien, die wirklich zählen.
2. Eine Ferse, die nicht reibt
Die Fersenkappe, der steife Teil rund um die Ferse, ist die häufigste Ursache für Blasen bei neuen Mokassins. Zwei Lösungen: eine weiche, gepolsterte Fersenkappe oder gar keine. Genau das ist das Prinzip der Mokassin-Pantolette: hinten offen, die Ferse bleibt frei, nichts reibt. Wenn neue Schuhe Ihnen schon einmal wehgetan haben, lesen Sie auch wie man Blasen vermeidet.

3. Ein Material, das vom ersten Tag an weich ist
Man hört oft, ein Mokassin „passe sich“ nach ein paar Wochen an. Das stimmt bei manchen Ledern, aber diese Wochen sind selten angenehm. Ein von Anfang an weiches Material wie Velours oder Mikrovelours schmiegt sich sofort an den Fuß. Veganes Velours hat noch einen Vorteil: Es ist weich auf nackter Haut. Die Unterschiede erklären wir in veganes Velours, Mikrovelours, Wildleder: die Unterschiede.
4. Eine Form, die zur Fußbreite passt
Ein zu schmaler Mokassin drückt die Zehen und ermüdet den Vorfuß am Abend. Achten Sie auf die Form der Spitze: Je runder sie ist, desto mehr Platz haben die Zehen. Bei breiten Füßen ein nachgebendes Material wählen und spitze Formen meiden. Unser Test habe ich breite Füße? dauert zwei Minuten.
5. Die richtige Größe, in Zentimetern
Größen fallen je nach Marke unterschiedlich aus. Messen Sie Ihre Fußlänge abends, wenn der Fuß am längsten ist, und vergleichen Sie mit der Größentabelle. Vor den Zehen sollte etwa ein halber Zentimeter Platz bleiben. Die Methode steht in Fuß messen und Größe finden.
6. Einfache Pflege
Ein Mokassin, den man täglich trägt, sollte sich in zwei Minuten auffrischen lassen. Velours und Mikrovelours werden trocken gebürstet, um den Flor aufzurichten und Staub zu entfernen. Halten Sie eine Bürste griffbereit: unsere Pflegebürste für Velours gibt es gratis ab 3 Paar.
Unsere Wahl: die Mokassin-Pantolette Varenna
Wir haben die Mokassin-Pantolette Varenna nach diesen Kriterien entworfen: offener Rücken für eine freie Ferse, Obermaterial aus veganem Velours, das vom ersten Tragen an weich ist, dicke Gummisohle mit Profil, Mokassin-Riemen und -Nähte für den Look. Erhältlich in Camel, Taupe und Braun, Größen 35 bis 44, für 39,99 €.

Häufige Fragen
Sind Mokassins gut für lange Wege?
Ja, wenn die Sohle dämpft und die Ferse nicht reibt. Für sehr lange Strecken bleibt ein geschlossener Schuh mit Fersenhalt die bessere Wahl.
Sollte man eine halbe Größe größer nehmen?
Nicht automatisch. Richten Sie sich nach Ihrer Fußlänge in Zentimetern und der Größentabelle der Marke.
Kann man Mokassins ohne Socken tragen?
Ja, vor allem, wenn das Innere weich ist. Ein Material wie veganes Velours bleibt auf nackter Haut angenehm.
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